Ozonbehandlung

Die Behandlung mit Ozon stellt eine Revolution in der Zahnheilkunde dar. Erstmals ist es möglich Karies ursächlich zu behandeln.

Ozon besteht aus drei Sauerstoffatomen. Es tötet innerhalb von 20 Sekunden Bakterien, Pilze und Viren zu 99 % ab. Die Behandlung mit Ozon ist völlig schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen. Zur Therapie mit Ozon wird die zu behandelnde Stelle mit Hilfe eines Silikonkäppchens abgedichtet und nach Erzeugung eines Vakuums mit Ozon umspült. Anschließend wird das restliche Ozon abgesaugt und innerhalb des Gerätes eliminiert.

Behandlung von Initialkaries
Die Kariestiefe läßt sich mittels Laserfluoreszenzmessung exakt bestimmen. Wenn sich die Karies noch im Anfangsstadium befindet, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Heilung ganz ohne Bohren stattfinden. Dazu wird der Zahn gereinigt und anschließend für ca. 40 Sekunden mit Ozon umspült, um die im Zahn befindlichen Bakterien abzutöten. Bei intensiver häuslicher Zahnpflege, unterstützt durch spezielle Fluoridierungsmittel, kann es zu einer völligen Ausheilung (Remineralisation) der Karies kommen. Eine Kontrolluntersuchung nach 4 bis 12 Wochen dokumentiert objektiv den Heilungsverlauf.

Sterilisation von Fissuren
Bei der Fissurenversiegelung werden die tiefen Furchen (Fissuren) auf der Zahnoberfläche mittels eines Versiegelungsmaterials verschlossen und der Zahn so vor einer Karies geschützt. Ozon kann die Bakterien in der Tiefe dieser Fissuren vor der Versiegelung eliminieren. Dies wirkt einer möglichen Kariesentstehung unter dem Versiegelungsmaterial wirksam entgegen.

Ozonbehandlung vor Füllungen und Überkronungen
Bei der Behandlung einer tiefen Karies kann mittels Ozon das infizierte Dentin sterilisiert und somit einer Entzündung des benachbarten Zahnmarks (Nerv bzw. Pulpa) vorgebeugt werden. Eine Sterilisation von Zähnen vor dem Einsetzen von Kronen oder Brücken beugt einer möglichen Kariesentstehung sowie Überempfindlichkeiten vor.

Sterilisation von Wurzelkanälen bei einer Wurzelbehandlung
Der Erfolg einer Wurzelbehandlung als langfristig zahnerhaltende Maßnahme hängt in entscheidendem Maße von der Entfernung des bakteriell infizierten Gewebes sowie der Bakterien aus den Seitenkanälen der Wurzel ab. Restkeime, die mit herkömmlichen Methoden nicht erreicht wurden, können mittels Ozon nun völlig schmerzfrei bekämpft werden. Diese Therapie kann so entscheidend zum Erhalt des erkrankten Zahnes beitragen.

Ozonbehandlung von Mundschleimhauterkrankungen (Aphten, Herpes u. ä.)
Durch das Ozon werden die die Entzündung auslösenden Keime (Bakterien, Pilze, Viren) in kürzester Zeit unschädlich gemacht. Es kommt so zu einer deutlich schnelleren Heilung und Abnahme der Beschwerden